GKV-Finanzreform: Entschließungsantrag der Linken abgelehnt

Amtlich: „Dritter Entschließungsantrag der Linken zur GKV-Finanzreform“

Bundestag, 10. Juli 2026
Namentliche Abstimmung · Drucksache 21/7021

❌ Antrag abgelehnt: 57 Ja · 456 Nein · 75 Enthaltungen

Worum ging es?

Die Fraktion Die Linke stellte zur dritten Beratung des Gesetzentwurfs zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz) einen Entschließungsantrag. Mit Entschließungsanträgen kann der Bundestag die Bundesregierung auffordern, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen oder eine bestimmte Politik zu verfolgen. Der Antrag wurde im Rahmen der Abstimmungsfolge zu den GKV-Vorlagen parallel zur laufenden Plenardebatte namentlich abgestimmt.

CDU/CSU0 Ja · 205 Nein · 0 Enthaltungen · 3 n.a.

(keine Wortmeldung dieser Fraktion im ausgewerteten Protokoll-Ausschnitt)

AfD0 Ja · 134 Nein · 0 Enthaltungen · 16 n.a.

(keine Wortmeldung dieser Fraktion im ausgewerteten Protokoll-Ausschnitt)

SPD0 Ja · 116 Nein · 0 Enthaltungen · 4 n.a.

(keine Wortmeldung dieser Fraktion im ausgewerteten Protokoll-Ausschnitt)

Bündnis 90/Die Grünen1 Ja · 0 Nein · 75 Enthaltungen · 9 n.a.

(keine Wortmeldung dieser Fraktion im ausgewerteten Protokoll-Ausschnitt)

Die Linke55 Ja · 0 Nein · 0 Enthaltungen · 9 n.a.

  • Die Fraktion sehe die Beschäftigten — in Werkhallen, Pflegeheimen, Krankenhäusern und Betrieben — als diejenigen, die das Land am Laufen hielten.
  • Statt zu sparen, forderte die Fraktion Investitionen in Industrie, erneuerbare Energien, Infrastruktur und Bildung.
  • Große Vermögen müssten endlich ihren Beitrag zum Gemeinwohl leisten; starke Tarifverträge und Gewerkschaften seien dafür ebenso nötig wie gute Löhne.

Fraktionslose1 Ja · 1 Nein · 0 Enthaltungen · 1 n.a.


Quellen

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