Entschließungsantrag der AfD zu Wirtschaftspolitik abgelehnt

Amtlich: „Entschließungsantrag der Fraktion der AfD“

Bundestag, 10. Juli 2026
Handzeichen/Aufstehen · Drucksache 21/7018

❌ Abgelehnt per Handzeichen

Wirtschaft & FinanzenEnergie & Klima

Worum ging es?

Die AfD-Fraktion stellte einen Entschließungsantrag zur Wirtschaftspolitik. Der Antrag enthielt Forderungen unter anderem zur Energie- und Industriepolitik. Das Plenum stimmte über den Antrag per Handzeichen ab.

CDU/CSUdagegen

(keine Wortmeldung dieser Fraktion im ausgewerteten Protokoll-Ausschnitt)

AfDdafür

  • Die Fraktion sieht in der Rückkehr zu Atomkraft, Kohle und Deregulierung den richtigen wirtschaftspolitischen Kurs.
  • Die Fraktion kritisierte die bestehende Wirtschafts- und Energiepolitik als ursächlich für Insolvenzen und Arbeitsplatzverluste.

SPDdagegen

  • Die Fraktion hielt dem Antrag vor, als Hauptquelle die Newsseite eines Goldhändlers zu nutzen, und bezweifelte dessen seriöses Fundament.
  • Die Fraktion argumentierte, Spitzenverbände der Wirtschaft und Ökonomen hätten die AfD als Standortrisiko identifiziert, und lehnte den Antrag ab.

Bündnis 90/Die Grünendagegen

  • Die Fraktion kritisierte, dass das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) für ein halbes Jahr eingestellt wurde, während die Regierung über Innovationen rede.
  • Die Fraktion forderte die Bundesregierung auf, noch vor der Sommerpause ein neues Erneuerbare-Energien-Gesetz vorzulegen, um rund 400.000 gefährdete Arbeitsplätze zu sichern.

Die Linkedagegen

  • Die Fraktion wertete die Forderungen des Antrags – mehr Kohle, mehr Atom, weniger Klimaschutz – als rückwärtsgewandt und bezeichnete dies als „Museumsführer".
  • Die Fraktion sprach sich stattdessen für staatliche Investitionen in Industrie, erneuerbare Energien und Infrastruktur aus, mit Verweis auf Beispiele wie Spanien, Südkorea und Japan.

Quellen

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